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16 Spielerinnen für Spanien
  15.11.2021 •     Handball BW , Allgemein , Leistungssport , Verein


16 Spielerinnen für die Handball-Weltmeisterschaft in Spanien – Bundestrainer Henk Groener hat das Aufgebot der deutschen Frauen-Nationalmannschaft nominiert, das sich im Dezember mit den Besten der Welt messen soll. Angeführt wird das Team von den Kapitäninnen Emily Bölk und Alina Grijseels.

„Unser erstes Ziel ist die Qualifikation für die Hauptrunde. Wir sind davon überzeugt, dass wir das mit den nominierten 16 Spielerinnen schaffen können“, sagt Groener. „Die Spielerinnen haben in unseren bisherigen zwei Lehrgängen im Oktober und Anfang November sehr intensiv und gut gearbeitet. Daran wollen wir mit dem Start in die WM-Vorbereitung anknüpfen, um dann beim WM-Auftakt gegen Tschechien voll da zu sein.”

Mit Torhüterin Katharina Filter (Buxtehuder SV), Rückraumspielerin Silje Brøns Petersen (TuS Metzingen), Linksaußen Johanna Stockschläder von der Sport-Union Neckarsulm sowie Lisa Antl (Buxtehuder SV) am Kreis stehen vier Spielerinnen vor ihrem Debüt bei einem internationalen Großturnier.

Die Auswahl kommt ab Montag, 22. November, in Großwallstadt zusammen. Drei Tage später ist der Flug von Frankfurt nach Madrid geplant. In der spanischen Hauptstadt bestreitet das DHB-Team ein Vorbereitungsturnier mit Spielen gegen Polen (26. November, 19 Uhr), die Slowakei (27. November, 16 Uhr) und Gastgeber Spanien (28. November, 13 Uhr).

Zur Vorrunde der Weltmeisterschaft zieht die deutsche Delegation nach Llíria in der Provinz Valencia um. Dort stehen die Gruppenspiele gegen Tschechien (2. Dezember, 18 Uhr), die Slowakei (4. Dezember, 18 Uhr) und Ungarn (6. Dezember, 20.30 Uhr) auf dem Programm. Alle Spiele werden exklusiv von Sportdeutschland.tv übertragen. Während der WM sind bis zu fünf Wechsel möglich. Grundlage hierfür ist ein erweiterter 34er-Kader, welcher der IHF bereits Anfang Oktober gemeldet wurde.

Das aktuelle Aufgebot der Frauen-Nationalmannschaft:
Tor: Dinah Eckerle (Team Esbjerg/DEN), Katharina Filter (Buxtehuder SV)
Feld: Amelie Berger (Borussia Dortmund), Marlene Kalf (TuS Metzingen), Alicia Stolle (Ferencvaros Budapest/HUN), Julia Maidhof (SG BBM Bietigheim), Silje Brøns Petersen (TuS Metzingen), Alina Grijseels (Borussia Dortmund), Emily Bölk (Ferencvaros Budapest/HUN), Xenia Smits (SG BBM Bietigheim), Mia Zschocke (Borussia Dortmund), Johanna Stockschläder (Sport-Union Neckarsulm), Antje Lauenroth (SG BBM Bietigheim), Meike Schmelzer (CS Gloria 2018 Bistrita-Nasaud/ROU), Luisa Schulze (SG BBM Bietigheim), Lisa Antl (Buxtehuder SV)

Reserve: Isabell Roch (SCM Ramnicu Valcea/ROU); Lena Degenhardt (TuS Metzingen), Mareike Thomaier (TSV Bayer 04 Leverkusen), Annika Ingenpaß (HSG Bad Wildungen Vipers), Jenny Behrend (SG BBM Bietigheim), Maren Weigel (TuS Metzingen), Selina Kalmbach (Sport-Union Neckarsulm)

Weltmeisterschaft im 2G-Reglement
Die Internationale Handballföderation hat derweil auf die wachsende Zahl von Corona-Infektionen reagiert. Spielerinnen und Offizielle, die vom 1. bis zum 19. Dezember an der Handball-Weltmeisterschaft in Spanien teilnehmen, müssen geimpft oder genesen sein. Das teilte die IHF in der vergangenen Woche mit. „Wir haben vollstes Verständnis für diesen Schritt der IHF, denn so entsteht für alle teilnehmenden Mannschaften und Offiziellen ein klarer Rahmen“, sagt Axel Kromer, Vorstand Sport des Deutschen Handballbundes. „Der Spitzensport genießt in der Zeit der Pandemie auch durch selbstauferlegte stringente Regeln viele Privilegien. Daher verstehen wir die neuen Regelungen und werden diese mit absoluter Zustimmung befolgen.“ Teilnahmebericht an der WM sind demnach nur Spielerinnen und Offizielle, die höchstens seit 180 Tagen von einer Corona-Infektion genesen sind oder einen vollständigen Impfschutz besitzen. Kromer: „Unsere Delegation wird mit diesem Status nach Spanien reisen. Das gibt uns in Verbindung mit den weiterhin erforderlichen Hygienemaßnahmen hoffentlich eine hohe Sicherheit.“